Geschichte

Das Kreisseniorenzentrum St. Maximilian Kolbe bot bei seiner Eröffnung im Jahr 1931 Platz für 40 Männer und vier Frauen, die von acht Ordensschwestern betreut wurden. Doch schon bald zeigte sich aufgrund des regen Zuspruchs die Notwendigkeit, die Einrichtung zu erweitern. Am 23.11.1935 feierte man Richtfest und zwölf Monate später, am 26.11.1936 die Neueröffnung. Die neu gestaltete Einrichtung bot in Zwei- und Vierbettzimmern Platz für etwa 200 Personen. Durch den Zukauf von Garten und Ackerland wurde eine weitgehende Unabhängigkeit in der Lebensmittelversorgung erreicht.

Eine umfassende Sanierung veranlasste der Landkreis Emmendingen, der nach dem zweiten Weltkrieg Träger der Einrichtung wurde, in den Jahren 1980 – 1988. Im Jahr 2002 wurde das Kreisseniorenzentrum St. Maximilian Kolbe durch einen modernen Neubau erweitert. Die Komplettsanierung des denkmalgeschützten Altbaus wurde im darauf folgenden Jahr in Angriff genommen. Die Zimmer wurden auf den neuesten Stand gebracht und die schöne Außenfassade erstrahlt nun wieder im alten Glanz. An diese Baumaßnahme schloss sich Mitte 2004 die Erweiterung und Sanierung des Küchentraktes an. Anschließend wurde der bestehende „Mittelbau“ aus den 1960er Jahren kernsaniert und mit Naßzellen versehen. Bodentiefe Fenster gestatten nun einen wunderschönen Blick über die Dächer von Kenzingen.

2015 wurde der Erweiterungsbau erstellt um die neu eingeführte Landesheimbauverordnung zu erfüllen. Ziel dieses neuen Traktes war der Abbau der bestehnden Doppelzimmer. Aus demselben Grund wird ab Herbst 2019 bauliche Entlastung für den „Altbau“ geschaffen. Hier entsteht über zwei Stockwerke ein Anbau mit 24 Einzelzimmern mit Naßzelle.